Teil eines Werkes 
2. Theil (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

342

„Wenn meine Tochter, als Folge ih⸗ rer Krankheit, noch eine leichte Unbehag⸗ lichkeit fuͤhlt, ſo ſchmeichle ich mir, daß dies hoͤchſtens noch einige Wochen dauern wird; ich geſtehe ſogar, daß ſie kaum be⸗ merkbar iſt.“

(Bei dieſen Worten, warf die zaͤrtliche

Mutter einen wohlgefaͤlligen Blick auf ihre Tochter, welche ſich von der Unterhal⸗ tung des Marquis losgemacht hatte, der ſeiner Seits mit geſpannter Aufmerkſamkeit dem Geſpraͤche der beiden Muͤtter zuhoͤrte. Die Vicomteſſe fuhr fort:)

„Ohne gerade das Alter erreicht zu haben, in welchem man gewoͤhnlich an eine Veraͤnderung dieſer Art denkt, befindet ſich Klementine doch in den Jahren, wo man ſie nicht von ſich weiſt. Dankbar er⸗ kennt ſie die Ehre Ihrer Bewerbung, aber ſie hat wenig Bekanntſchaft unter