5
„Die Marquiſe Degrego gab einen Ball in ihrem Hotel am Walle in Van⸗ nes: ich wurde dazu geladen, ob ich gleich nicht zum Adel gehoͤrte, denn ich hatte dem Marquis Wein mitgebracht, mit dem er zufrieden war, er wuͤnſchte Kolonial⸗ waaren von vorzuͤglicher Guͤte, und glaub⸗ te, daß ich einigen Werth auf ſeine Hoͤf⸗ lichkeit legen wuͤrde; vielleicht hoffte er ſo⸗ gar dieſe Hoͤflichkeit in Anſchlag zu brin⸗ gen, um mir ſeine Auftraͤge zu ertheilen, ohne mir die dazu benoͤthigten Gelder einzuhaͤndigen, denn obgleich reich an ſchoͤ⸗ nen Beſitzungen, fuͤhrte er doch das Pa⸗ ketboot ſeiner Finanzen ziemlich unordent⸗ lich, und ſein Waſſerſtand war immer niedrig. Wenn er ſich aber ſchmeichelte mein Schuldner zu werden, ſo ſuchte ich durch eine Geſchichte aus meiner vorher⸗ gegangenen Seereiſe ihn bald möglichſt 1


