Frau von Beaumanoir.— Geh Henriette, ich kann, ich weiß nichts mehr beizufuͤgen! Mein Gott, ich glaubte ein Mittel gefunden zu haben, noch auf einige Momente Mutter zu ſeyn, ich hatte dem ſchmerzvollen Andenken eine traurige und ſuͤße Nahrung bereitet. O Tod! iſt denn jeder Kampf mit dir unmöglich? Dein grauſamer Bruder, der Schlaf, hat mich uͤberwaͤltigt... Henriette vergiß nicht, daß ich dir aufgetragen habe, mich zu be⸗ nachrichtigen,... mich zu wecken ehe... Ich verlange es, ich bitte dich darum, ich befehle es dir, meine geliebte Henriette!“
Das Haupt der Frau von Beaumanoir ſank auf das von Thraͤnen durchnaͤßte Kopf⸗ kiſſen zuruͤck, und die treue Frau Allote wuͤnſchte ſich Gluͤck zu der, durch ihre Sorgfalt veranſtaltete, Unterbrechung des


