5 deuten ſchien. Man unterſchied ſogar in ihnen die Spuren eines gewiſſen kraͤftigen Organismus, uͤber welchem, als ein reden⸗ der Beweis von der Freiheit des menſch⸗ lichen Willens, die Staͤrke der Seele vor der Zeit den Sieg davon getragen hatte. Dieſe Spuren glichen halb verloſchenen Schriftzuͤgen, und man glaubte eine jener Handſchriften zu durchblaͤttern, auf welche die Alten die herrlichen Werke eines Ho⸗ mers oder Virgils geſchrieben hatten, und die in dem Mittelalter unvollkommen aus⸗ radirt, andaͤchtigen Betrachtungen uͤber die Geheimniſſe des Chriſtenthums Platz machen mußten.
Es war gerade im Juni des Jahres ſiebenzehnhundert fuͤnf und ſtebenzig, an ei⸗ nem der ſchoͤnſten Morgen, den dieſer, an Gaben und Hoffnungen ſo reiche, Monat


