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Hans Brahe oder: der Sonderling mit dem schwarzen Mantel / von Karl Keller
Entstehung
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167 Suͤmpfen der Erde den Nahrungsſtoff, den ihnen der hoͤhere Aether nicht gewaͤhren konnte. Bei einigen erſchien das ausgehauchte Weſen wie ein Schaum, der bald zerrinnt, und bei andern als ein bloßer Dunſt, den der Sonnenblick der Ewigkeit als einen zitternden Thautropfen auf die Erde zu⸗ ruͤckwarf. Aber die Seelen, die aus dem Quell der Wahrheit getrunken, und im reinen Willen ein gottaͤhnliches Wirken auf Erden vollendet hatten, empfing ein wunderbarer Geſang, der von den Sternen herabtoͤnte, und ein Jubelruf, der wie das Murmeln von unzaͤhligen Daatheiaallipden mich umbrauſete.

Zu der Sonne hin flogen die Faͤden, an welche das Geſchick der Einzelweſen verſchlungen war. Ich ſchaute uͤber mich, und gewahrte, daß auch mein Weſen, und die mit mir verbundene Angla, an einem ſanften Bande gehalten wurden, und daß ich ſchneller an demſelben emporſchwebte, je heftiger das Verlangen nach der ewigen Guͤte und Weisheit in mir ſich regte. Ein Blick unter mich zeigte mir die aufgebundenen Raͤthſel, die mich einſt in ihrer Verſchuͤrtzung beunruhigten; und alle Dunkelheiten, die ſich im ſchmerzlichen Begegniß uͤber mich waͤlz- ten, erſchienen mir wie eine durchſichtige Wolke,