Moral nicht auf der breiten Grundlage der Wahr⸗
Vorrede.
Die eigenthümlichen Beurtheilungen, denen Werke der Phantaſie unterworfen ſind, machen eine Vorrede nothwendig. 3
Ich habe bei dem vorliegenden Roman keine andere Abſicht,— was ich hiemit ausdrücklich erklärt haben will,— als zwei entgegengeſetzte Charaktere zu ſchildern und ſo getreu, als es mir nur immer möglich, die Anziehungs⸗ und Abſtoßungs⸗ kraft und den gegenſeitigen Einfluß dieſer beiden Charaktere zu entwickeln. Ich möchte jedoch daraus nicht ſchließen laſſen, daß keine andre Moral in dieſen Blättern enthalten ſei; im Gegentheil: doch
kann ich nicht gerade ſagen ,„ daß ein beſonderer
moraliſcher Zweck in meiner Abſicht lag. Iſt eine


