— 262—
und er trat mit Lithogenien in den ſchattigen Hain, der wie ein bluͤhender Kranz den Pallaſt umſchloß, er fuͤhrte ſi ſie an die heimliche Stelle, die er ſo oft mit Thraͤnen der Sehnſucht befeuchtet hatte. Ein Roſen⸗ und Myrthengebuͤſch umhuͤllte das ſtille Plaͤtzchen, der Goldglanz der Abendſonne ſtahl ſich durch die verſchraͤnk⸗ ten Zweige, leiſe rauſchte die Felſenquelle und die Nachtigan begann ihr Liebeslied. Da wurde der wei he Raſen den Liebenden zum Brautlager nd das leichte Voͤlkchen der Amoretten ſe elte wie Abendluft durch die wankenden Zweige. Aber wiee Pygn alion! fragte er 7, als er mehrere Tage in Liebe geſchwelgt hatte, bloß dem Eros huldigeſt du: Wiulſt du treulos dich aöwenden von der 3 Funſt, die vermals dein war, wilſt du undankbar ſie


