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Lange trug ich dein ſcchönes Bild im Her⸗ zen; ich verachtete die Reize aller Maͤdchen, die dieſes Inſelland bewohnen, und huldigte nur dir und hetete dich an. Aber noch warſt du koͤrperloſer Gedanke. Da rang ich deine Geſtalt dem Marmor ab, in ſchoͤner Vollendung ſtand dein Bild vor mir, doch die Sehnſucht meiner Bruſt war nicht ge⸗ ſtillt und Glut verzehrte mein Innres wie zuvor. Ich ließ die Thore meines Pallaſtes verſchließen und bewaͤchte dich Tag und Nacht, damit Keiner dich mir entfuͤhre; ich umſchlang deine ſtarren Glieder und bat
Sendet, unſterbliche Goͤtter, aus ſchwuͤler Luft einen mitleidigen Blitz, der mich nieder⸗ ſchmettre mit der Geliebten, oder belebt die⸗ ſes Weid, wie ihr einſte Seukalions Steine
belebtet— Und ich hoͤrte fernes Rollen
ich ſah die blaue Flamme


