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ſtelle. Alſo ruhig, nicht vorlaut! Senf
verdirbſt du mir die Freube. Er oͤffnete Mathildens Zimmer und rief: Nur herein, lieber Meiſter!
Aber wie war es dem Liebenden moͤglich,
die Feſſeln der Verſtellung zu tragen, als die holde Jungfrau in der ſchoͤnſten Entfal⸗ tung ihrer Bluͤthe vor ihm ſtand? Mathilde! rief er mit ausgebreiteten Armen, mit dem innigſten Ton der Liebe. Sie hoͤrte den Klang der bekaunten Stimme, ihr
Blick begegnete dem ſeinigen, und in holder
Verwirrung den Namen des heimlich Gelieb⸗
ten fluͤſternd verbarg ſie die Bewegung ihres E
uͤberraſchten Herzens am vaͤterlichen. Schaͤme dich nicht, daß du das Geheimniß deiner Bruſt verrietheſt! ſprach der Vater
beruhigend, indem er die Stirn der geliebten
Tochter mit einem ſanften Kuſſe beruͤhrte.
O, wenn du wuͤßteſt, was er Alles um dei⸗
netwillen geopfert und erduldet hat! Sieh


