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Lanzelot vom See : Rittergeschichte aus den Zeiten der Tafelrunde ; nebst einem Anhang / von Gustav Jördens
Entstehung
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gewoͤhnliche faſt an Ausgelaſſenheit graͤnzende Luſtigkeit beunruhigte, trat zu ihm und fragte leiſe: Was iſt dir? Da ergriff Julius ſeine Hand und fuͤhrte ihn in ein unbeſuchtes Zimmer. Meine Heiterkeit befremdet dich, ſagte er. So erfahre denn, daß mein Schickſal entſchieden iſt, und daß eben hierin der Grund meiner gluͤcklichen Gemuͤthsſtimmung liegt.

Er erzaͤhlte ihm die Begebenheiten des heutigen Morgens und ſagte dann: Lothar,

du empfängſt jetzt mein Lebewohl, denn wenn der naͤchſte Morgen daͤmmert, verlaß

ich dieſe Mauern und gehe meiner Beſtim⸗ mung entgegen. Forſche, frage nicht weiter!

Nach Jahren kehre ich zuruͤck, um kuͤhn

um Mathildens Hand zu werben, oder du ſiehſt mich nie wieder!

. Jahre waren ſeitdem verflogen und alle Nachforſchungen des bekuͤmmerten Lothar nach dem Aufenthaltsort und Schickſal ſeines