gen fromme Schweſtern ihre Horas, und waͤhrend ihre Seele im inbruͤnſtigen Gebete dem Himmel zufliegt, vertrocknen die Thräͤ⸗ nen, die ein irdiſcher Verluſt ihrem Auge entpreßte. Dort, Koͤnigin, findeſt du Ruhe und Troſt!—„O ſo geleite mich hin,“ ver⸗ ſetzte Helena,„denn kein Weib auf Erden bedarf der Ruhe und des Troſtes mehr, als ich.“— Und er fuͤhrte ſie zum Kloſter und zog die Thorglocke, und als die Pfoͤrt⸗ nerin oͤffnete und Helena ſich umwandte, ihrem Fuͤhrer zu danken, wat er nirgends zu ſehen. u
Freundlich nahmen die Kaſteeftauen die Ungluͤckliche auf; doch nicht des Gebetes Kraft, noch die Bußuͤbungen, denenn ſich unterzog, vermochten ihren Schme toͤbten. In der Fruͤhe des Morgens und in der Abenddaͤmmerung verließ ſie oft die Kloſtermauern und ſaß auf dem Grabhuͤger
ihres Gemahls, und blickte ſtarr in den
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