— 9—
Gedeäng der Feinde, und die treuen Ritter ihm nach. Und ihre Schwerter fraßen heißhungrig im dichten Haufen, und die Erſchlagenen thuͤrmten ſich als Bollwerk um ſie her. Da wurde Banni des Sene⸗ ſchalls anſichtig, den er ſchon lange ge⸗ ſucht hatte. Steh, Verraͤther, ſchaͤndlicher! rief er ihm zu. Hierher, und laß uns verſuchen, ob die Goͤtter wollen, daß Treue der Treuloſigkeit unterliege!— Und ihre Schwerter hlitzten und ſchlugen zuſammen beim roͤthlichen Scheine der Feuer, die auf den Mauern brannten. Verzweiflung
ſtaͤhlte den Arm des Seneſchalls, hagel⸗ dicht fielen die Streiche und unentſchieden
ſchwankte der Kampf, bis der Seneſchall
aͤber einen Leichnam ſtrauchelnd hinſtuͤrzte,— und Banni, den Vortheſl erſehend, ihm
das Schwert in die Seite bohrte. Aber nur noch wenige der treuen Fittes
Aimpften nehen Banni, die meiten ign


