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ſanter, denn unter den Schauſpielerinnen war— Selma. Des Maͤdchens koͤrper⸗ liche Reize allein wuͤrden mich nicht an ſie gefeſſelt haben, aber ihr Talent, ihre Begeiſterung fuͤr die Kunſt zog mich zu ihr hin, ſie ließ meine Huldigungen ſich ge⸗ fallen, und ich dachte ſchon an eine feſte Verbindung mit ihr, da uͤberraſch' ich ſie eines Abends unerwartet, und finde ſie mit einem andern Schauſpieler, einem vier⸗ ſchroͤtigen Bengel ohne Geiſt und Talent, in einer Attituͤde, die ein Maler recht gut brauchen koͤnnte zu einem Bilde fuͤr das geheime Kabinet des Kardinals* oder des Kronprinzen von**.— Ich mochte ſie nicht mehr ſehn, die mich ſo arg verhoͤhnt hatte, darum nahm ich meine Entlaſſung und pilgere nun umher, mit Haß gegen die Weiber im Herzen, ohne Aaſt und Ruh.
Nun kam die Reihe des Erzaͤhlens an


