Die Stimme des Blut's. Sohon zwanzig Jahre hatte der Graf von Saint Geran, aus dem Hauſe de la Guiche, mit ſeiner Gemahlin Suſanne von Longaunay in einer unfruchtbaren Ehe gelebt, als unvermuthet bei der Graͤfin gegen Ende Novembers 1640, wo ſie ihre Schwiegermutter, die verwittwete Mar⸗
ſchallin von Saint Geran in Paris, beſuchte,
alle Kennzeichen der Schwangerſchaft ſich meldeten, naͤmlich Ohnmachten, Ekel, Er⸗ brechen, Mattigkeit. Dieſe Zufaͤlle ertrug die Graͤfin mit ungemeiner Heiterkeit, weil ihr dadurch die Erfuͤllung ihres ſehnlichſten Wunſches angekuͤndigt wurde. Die Aerzte,


