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ich nach Dir je einem andern Weibe angehoͤ⸗ ren werde? Nimmer, Hildegunde, nimmer! Findet mich fruͤher oder ſpaͤter der Tod, Dein Name ſoll das letzte Wort ſeyn, welches mei⸗ nen bleichen Lippen entflieht. Hildegunde, wir muͤſſen uns trennen, doch ich will Dir ein Andenken laſſen!— Er zog ſeinen Dolch, und riß damit, ehe ich es verhindern konnte, ſeine Bruſt auf, dann reichte er mir den Stahl und ſprach: Dieſes Blut, Hil⸗ degunde, erinnere Dich an Walthers Liebe und ewige Treue! Er ſtuͤrzte fort und ließ den Dolch in meiner Hand. Walther, ich verſtand Dich!— Die Hunnen entfuͤhrten mich zum zweiten Male meiner Heimath und brachten mich hieher in Attila's Lager, da er eben im Begriff ſtand, durch des Erzbiſchof
Leo's Fuͤrbitte geruͤhrt, und durch die an⸗
ſehnlichen Geſchenke, die das ſchwache Rom ihm ſpendete, beſchwichtigt— Italien zu verlaſſen, und ſeinen Heereszug gegen den


