Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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und wir erwarten ſelten Dienſte von Perſonen, die uns zum Lachen bringen.)

Empfehlungsbriefe an Leute in Boſton hatte ich nicht, und ich erduldete mehrere Tage alle die Unbe⸗ quemlichkeiten, die ein Fremder ohne perſönliche Freunde in einer Stadt bei ſeinem erſten Aufenthalte empfindet. Die Einſamkeit drückte mich faſt nieder, und je mehr Leute mir auf den krummen und engen Straßen be⸗ gegneten, deſto einſamer fühlte ich mich. Herrn du Four ſah ich zu jener Zeit nicht wieder und begann ſchon daran zu denken, mich in eine andere Stadt zu begeben, wo die Bewohner nicht ſo kalt und abſtoßend wären, als ich plötzlich eine Bekanntſchaft machte, die den Gang der Ereigniſſe ſehr veränderte.

Eines Tages, als ich durch die Straßen ging, dachte ich, ich wolle mir einige franzöſiſche Bücher kau⸗ fen, wovon ich nur eins bei mir hatte, um meine ei⸗ gene Sprache nicht zu vergeſſen. Ich trat daher in einen großen Buchhändlerladen, der düſter und un⸗ heimlich genug ausſah, und fragte nach einigen Werken.

Obgleich es mit dieſem Theile meiner Geſchichte in keiner Verbindung zu ſtehen ſcheint, muß ich doch

*) Ich kann nicht umhin zu denken, daß der Herr, von dem ich dieſes Manuſcript erhalten, die Rolle der Ma⸗ dame du Four geſpielt.

Der Herausgeber.