Teil eines Werkes 
3. Bd. (1854)
Entstehung
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tha's Geſicht, als er ſie in ſeinen Armen hielt, war zu ihm gewendet und er glaubte, ſie laſſe ihre Stirn an ſeiner Bruſt ruhen, um den ſchrecklichen Anblick auszuſchließen. Er ſah zu ihr nieder, um ſich zu überzeugen, ob ſie die Züge der Leiche geſehen. Ihre Stirn ruhte noch da, aber über den Arm, den ſie ſo feſt an ſein Herz gedrückt hielt, ſah Walter einen dunkelrothen Blutſtrom dahinfließen. Er erbebte wie Espenlaub.

Editha! rief er,liebe Editha!

Keine Antwort. Er ſtrich die hellbraunen Locken aus ihrer Stirn, und als er dies that, ſank der Kopf zurück und zeigte ihr leichenblaſſes Geſicht. Sie war ohne den leiſeſten Schrei geſtorben.

Walter neigte ſein Haupt, küßte ihre Wange und weinte.

Was giebts, Herr? ſagte der Sergeant, ne⸗ ben der Leiche des Lord H. aufſtehend.Kannten Sie Mylord?

Sehen Sie hier! rief Walter. Es war Alles, was er ſprach. Aber in einem Augenblick verſammel⸗ ten ſie ſich um ihn und hoben Editha vom Pferde. Der Sergeant legte ſeine Hand auf das Handgelenk, ſchüttelte dann traurig den Kopf und ſie legten ſie ſanft zur Seite des Lord H. nieder. Sie wußten nicht wie paſſend es war; aber ſo würde ſie gern ge⸗ ruht haben. 4