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terliſtig gehandelt gegen die Oneidas? Wenn Ihr Etwas gegen ſie hattet, warum ſchicktet Ihr nicht einen Boten des Friedens, um Euren Brüdern Eure Geſinnung mitzutheilen oder warum wendetet Ihr Euch nicht an die große Rathsverſammlung der fünf Nationen, um zwiſchen uns zu richten? Wenn Ihr das Beil aufgraben, den Baum des Friedens um⸗ hauen und Unruhe unter die fünf Nationen bringen wollt, ſo daß das bleiche Geſicht herrſche und unſer langes Haus hier nieder geriſſen werde, ſo bemalt Euer Geſicht und tanzt den Kriegstanz und kommt auf den Schlachtpfad, aber folgt nicht dem Wege der Schlange, um Euch unbemerkt in Eures Bruders Land zu ſchleichen.“
Ein Gemurmel der Billigung folgte dieſer küh⸗ nen Rede. Dann fuhr der Häuptling zu Proctor ge⸗ wendet fort, und ſagte:
„Wenn Du ſo geſprochen haſt zu den Mohawks, ſo ſollſt Du weiter gehen zu den Häuptlingen der blei⸗ chen Geſichter in Albany und zu ihnen ſollſt Du ſa⸗ gen: Die Kinder des Steines haben Eure Botſchaft gehört. Sie ſind die Kinder des großen Königs. Er iſt ihr Vater und ſie lieben ihn; aber die Onei⸗ das haben ihre eigenen Geſetze und werden von ihren eigenen Häuptlingen geführt. Sie ziehen in den Krieg gegen Eure Feinde wie gegen ihre eigenen und Ihr ſeid froh am Tage der Schlacht, wenn ſie an Eurer Seite gegen die Franzoſen fechten. Es iſt ihnen lieb,


