Teil eines Werkes 
2. Bd. (1854)
Entstehung
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ren hatte, daß die Oneidas wegen einiger Handlungen in Betreff des Zweckes ſeiner Sendung ſehr aufge⸗ bracht worden.

So ruhig und gefaßt, wie er im Fort von Al⸗ bany geweſen, in der Mitte daſtehend, ſah er ſich kaum im Kreiſe um, ſondern blickte mit kaltem und ausdrucksloſem Geſichte vor ſich hin und den Häupt⸗ ling an, vor dem er ſtand.

Was haſt Du zu ſagen? fragte der ſchwarze Adler.

Der Mann blieb ſtumm, obgleich er die Lippen bewegte, als ob er reden wollte.

Fürchte Nichts, ſagte der ſchwarze Adler, der die vergebliche Anſtrengung zu reden für ein Zeichen der Furcht hielt, obgleich es der angewöhnte Wider⸗ wille war, den Ton ſeiner eigenen Stimme zu hörenz Du ſollſt in Sicherheit gehen, welches auch Deine Botſchaft ſein möge. Mann, biſt Du ſtumm? Iſt Deine Zunge ein Stein?

Bin nicht ſtumm ich fürchte Nichts, ſagte der Läufer mit mächtiger Anſtrengung.Große Häupt⸗ linge in Albany ſchicken mich zu ſagen: Gieb uns den Knaben!

Hier hielt er inne, denn es hatte ihm große Anſtrengung gekoſtet, ſo viele Worte auszuſprechen.

Waren es Kriegshäuptlinge? fragte der ſchwarze Adler laut..