Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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danken und Handlungen jedes Tages niederſchrieb, was unter allen Umſtänden für jeden Menſchen höchſt nütz⸗ lich iſt, aber vor allen Dingen für die Einſamen und die in ihrer Erwartung Getäuſchten. Dort kann man Tag für Tag den Fortſchritt verfolgen, den man ge⸗ gen das Schickſal und ſein eigenes Herz gemacht wie weit man Geiſter des Nachdenkens gegen die zer⸗ ſtörende Kriegführung der einſamen Stunden auf ſei⸗ ner Seite hat wie weit man über die Umſtände triumphirt und das Bedauern überwunden hat. Man kann auch entdecken, wie weit man aus Schwäche nachgegeben, wie weit man zurückgewichen vor dem

Feinde wie viel Boden man gewonnen oder ver⸗ loren hat und man kann ſich ſtärken zu beſſerem Bemühen.

Feſte Entſchloſſenheit iſt eine ſtarke Macht, und der, welcher dort ſaß, war mit manchem Entſchluſſe gekommen, der noch unerſchüttert aber noch zu erfül⸗ len war. Ein Theil jedes Entſchluſſes iſt ein Traum, denn kein Menſch kann jemals mit Gewißheit ſagen: Ich will ſo oder ſo handeln, und die Dinge, welche die Zwecke vereiteln und den Genuß verzögern und verweigern, ſind gewöhnlich unbedeutende Hinderniſſe! Die Kieſelſteine auf unſerem Wege ermüden uns und machen unſere Füße wund, mehr als die Felſen, die nur eine kühne Anſtrengung erfordern, um ſie zu überſteigen. Er trat indeſſen feſt und kräftig auf,