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mehr von Sorgen, als vom Alter— ſo waren Kör⸗ per und Geiſt gleich thätig und ſein Herz völlig jung. Zuweilen konnte er ſich ſelber nicht anders vorſtellen als ein Knabe, ſo ſehr erfrente er ſich noch an den Dingen, die ihn in ſeiner frühen Jugend erfreut hatten. Auch waren Kleinigkeiten— Gegenſtände von blos materieller Bequemlichkeit— nicht im Stande, ihn in irgend einer Weiſe zu beläſtigen. Er trat alle klei⸗ nen Leiden des menſchlichen Lebens unter ſeine Füße. Er hatte im Wohlſtande gelebt; ſich in feiner Geſell⸗ ſchaft bewegt, ſich an der Unterhaltung der Weiſen, der Hohen und Edlen erfreut; er hatte Diener gehabt, zu welchen er geſagt: Thut dies, und ſie hatten es gethan. Aber die Abweſenheit aller dieſer Dinge in
ſeiner gegenwärtigen Einſamkeit übte fehr wenig Ein⸗
fluß auf ihn, erregte zuweilen ein Lächeln, rief aber ſelten einen Seufzer hervor. Auch die Einſamkeit drückte ihn nicht; obgleich dies die Art der Einſamkeit war, welche die drückendſte iſt: der Mangel an ver⸗ wandten Geiſtern und Herzen. Obgleich er keine nahen Nachbaren hatte, fehlte es nicht gänzlich an Menſchen, wenn ſie auch nicht von der Art waren, welche die Geſellſchaft für einen Geiſt gleich dem ſeinigen bildet. Da war der ſchlaue, abgeſchliffene Händler mit den Indianern, der rauhe, uneultivirte Anſiedler in den Wildniſſen und ein zufälliger Wanderer, gleich ihm ſelber, der einen Platz zur Anſiedelung am Rande der


