net hätten, um Weh über das Land auszuſchütten. Noch ein Dauphin wurde uns entriſſen und es ver⸗ breitete ſich allgemein das Gerücht, daß er vergiftet worden ſei; aber der Tod des einen Prinzen war ſehr unbedeutend im Vergleiche mit dem Verrathe des an⸗ deren. Es iſt kein Zweifel, de Brecy, daß Johann von Burgund, deſſen Unternehmen gegen Paris ver⸗ eitelt war, ſich auf ein Bündniß mit den Feinden ſeines Vaterlandes einließ und insgeheim Heinrich von England als König von Frankreich anerkannte. Es erhoben ſich Uneinigkeiten zwiſchen der Königin und dem Grafen von Armagnac, in velche unſer letzter Dauphin Karl ſo weit verwickelt war, daß er ſich den ewigen Haß ſeiner Mutter zuzog. Burgund, die Kö⸗ nigin und England vereinten ſich zu dem Untergange des Dauphin und des Grafen von Armagnac, und Rache und Ehrgeiz verbanden ſich zum endlichen Ver⸗ derben des Landes. Der politiſche König von Eng⸗ land benutzte das Alles und zog von Sieg zu Sieg durch die Normandie, während der Herzog von Bur⸗ gund ſich der Hauptſtadt weiter näherte.“
„Die Gefahren, von welchen er umgeben war, ſchienen Armagnac des Urtheils zu berauben und ihn in die Wuth eines wilden Thieres zu verſetzen, ſo daß man wenig Zweifel hegen kann, er habe eine allge⸗ meine Niedermetzelung der Bürger von Paris beab⸗ ſichtigt. Die Truppen von Burgund waren im Be⸗
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