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lag mehr als Eile und Haſt in dem Geſichtsausdrucke des Grafen von Dorſet, und es zeigte ſich Kummer und Aengſtlichkeit darin.
Mit haſtigem Schritte näherte er ſich dem Lord Willoughby, faßte ſeinen Arm und ſagte Etwas in leiſem Tone zu ihm, was Agnes nicht hörte. Der alte Lord fuhr mit einem Blicke des Kummers und der Beſtürzung zurück und rief:
„Todt! ſo jung, ſo voll Lebenskraft und ſo noth⸗ wendig für ſein Volk! Dorſet! Dorſet! Um Got⸗ teswillen, ſagt mir, daß meine Ohren mich getäuſcht haben! Getödtet in der Schlacht, ha! Ein Bolzen aus der kleinen Stadt Cone, wohin er marſchirte, als ich zuletzt von ihm hörte. Es muß ſo ſein. Gleich dem großen Richard ſollte er vor einem unbedeutenden Orte von der Hand eines Bauern fallen. Er ſetzte ſich zu ſehr der Gefahr aus, Dorſet.“
„Nein,“ entgegnete Dorſet kopfſchüttelnd.„Er ſtarb in ſeinem Bette an einer Krankheit, aber den⸗ noch als Soldat und Held, muthig und ohne Furcht. Der Himmel gebe ſeiner Seele Ruhe! Wir werden nie einen größeren oder beſſeren König haben. Aber
hört, Willoughby! ich muß ſogleich den Staatsrath zuſammenberufen. Kommt in aller Eile nach, denn es liegen viele wichtige Gegenſtände zur Berathung vor und wir bedürfen weiſer Köpfe und großer Er⸗ fahrung. 8


