Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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habe ganz ſtill auf ſeinem Pferde geſeſſen, als hätte er aus der Ferne die eben geſchehene That beobachtet; auch habe ein Edelmann von gutem Rufe, der gleich ihm herbeigeeilt, um Beiſtand zu leiſten, den jungen Sekretair als einen von den Mördern bezeichnet und ſogar geholfen, ihn zu verhaften. Er fügte noch meh⸗ rere Einzelnheiten von keiner großen Bedeutung in Betreff des Benehmens und der Worte Jean Charoſt's hinzu, um einen ſtarken Verdacht gegen ihn zu er⸗ heben.

Ihr hört die Anklage, ſagte der Herzog von Berri, als der Mann geendet hatte.Was habt Ihr zu ſagen?

Ich könnte wohl ſagen, Nichts, Eure Hoheit, verſetzte Jean Charoſt;denn ſo weit ich ſehe, liegt keine Anklage gegen mich vor, als daß ich mein Pferd einen Augenblick anhielt, um eine Menſchenmenge und ein in Flammen ſtehendes Haus anzuſehen. Dennoch will ich mit Eurer Erlaubniß dieſem Manne einige Fragen vorlegen, die vielleicht dazu dienen werden, einiges Licht in dieſe dunkle Sache zu bringen. 1

Fragt, was Ihr wollt, antwortete der Herzog.

Jean Charoſt wendete ſich dann zu dem Diener und fragte in heftigem Tone:

War der Mann, der Euch auf mich ufmerkſann machte, gerüſtet oder nicht?