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Kommt hierher, junger Herr. Seid Ihr willig und bereit, mir zu dienen?“
„Wäre ich vorher nicht dazu willig geweſen, Hoheit,“ antwortete Jean Charoſt,„ſo würde das, was ich dieſen Abend gehört, mich bereit machen, den letzten Blutstropfen für Eure Hoheit zu vergießen.“
Der Herzog lächelte ihn freundlich an.
„Gut, gut,“ ſagte er.„Ihr ſeid von edler Herkunft, wie mein Freund mir ſagt.“
„Ich ſtamme auf allen Seiten von dem Adel des Schwertes ab,“ antwortete Jean Charoſ.
„Nun gut,“ ſagte der Herzog,„wir wollen ſchon ein Amt für Euch finden. Laßt mich einen Augen⸗ blick nachdenken.“ 3
Aber ehe er noch die Worte ausgeſprochen hatte, wurde ſtark an die Thür geklopft und ohne auf Er⸗ laubniß zu warten, eilte ein wie ein Diener höheren Ranges gekleideter Mann herein, dem eine ältliche Frau mit einem ſehr hohen Kopfputze folgte— Beide Lebhaftigkeit und Unruhe in ihren Geſichtern zeigend. „Leider muß ich Eurer Hoheit ſagen,“ rief der Mann.
Aber der Herzog unterbrach ihn und rief mit einem Blicke der Aengſtlichkeit und Unruhe:„Still!“ Dann näherte er ſich den zuletzt Gekommenen und ſprach einige Augenblicke in lebhaftem Geflüſter mit ihnen. Darauf ging er raſch auf die Thür zu, blieb
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