geben, aber es giebt einen Spruch, deſſen Wahrheit ich ſchon in meiner Jugend erkannte und den ich viel weni⸗ ger häufig unhaltbar erfunden, als die meiſten ſeiner zu Euerm Gunſten lautenden Sprichwörter, wenn wir die Sache nur richtig betreiben. Der Spruch iſt dieſer: ‚Schelme vergeſſen allezeit Etwas.“ Verlaßt Euch drauf, es wird auch in dieſem Falle ſo ſein. Wir ſehen ſogar, daß es ſchon ſo geweſen iſt, denn dieſe guten Leute ver⸗ gaßen ganz den Trauſchein, den Mutter Lamb in den Händen hat. Ohne Zweifel wird ſich dieſer Schein mit leichter Mühe verificiren laſſen, ſo daß die Aechtheit deſ⸗ ſelben außer aller Frage geſtellt wird, und dann wird Nichts mehr übrig bleiben, als das Leben Eures Vor⸗ gängers in der Gunſt der ſchönen Dame nach der Zeit ihrer vorgeblichen Verheirathung mit Euch zu bewei⸗ ſen.“
„Das dürfte ziemlich ſchwierig ſein,“ ſagte Beau⸗ champ. b 7
„Nicht im Mindeſten,“ rief Ned Hayward.„Er hat, wie wir gehört haben, vor nicht ganz zwei Jah⸗ ren an die gute alte Wittwe geſchrieben. Natürlich wird man verſuchen, ihr Zeugniß zu erſchüttern, und ob⸗ ſchon ich nicht glaube, daß dies geſchehen kann, ſo müſ⸗ ſen wir uns doch nach andern Zeugen umſehen. Ihr und ich, wir zweifeln nicht im Geringſten an der Ge⸗ ſchichte der alten Frau, und wenn dieſe Geſchichte wahr


