Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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Beauchamp um die Geſchichte bat. Sie legte den fein geformten Zeigefinger auf ſeinen Arm, um ihrem Be⸗ fehle Nachdruck zu geben und ſagte:Ich will und muß die Geſchichte hören, Mr. Beauchamp!

Ganz gewiß, entgegnete er in ſeinem gewöhnlichen ruhigen Ton,aber vor allen Dingen muß ich erſt einige Bemerkungen vorausſchicken, damit Sie der Geſchichte den Werth beilegen, der ihr gebührt. Der Mann, der mir ſie erzählte, war zu der Zeit, als ich ihn kennen lernte, etwa ſiebenzig Jahr alt, ſehr einfach in ſeinen Manieren und wie reizbar ſeine Phantaſie auch in der Jugend geweſen ſein mogte, doch zu der Zeit, von der ich ſpreche, ein ſo kalter und trockener Menſch, als man ſich nur einen denken kann. Er verſicherte mir feierlich, als ein alter, am Rande der Ewigkeit ſtehender Mann, daß jedes Wort dieſer Geſchichte wahr ſei, und ich will ſie jetzt ſo viel als möglich mit ſeinen eignen Worten wie⸗ der erzählen, was mir bei meinem hartnäckigen Gedächt⸗ niß nicht ſchwer fallen wird. Sie müſſen alſo annehmen, daß er es iſt, welcher ſpricht und nicht ich, und Sich vorſtellen, wie wir Beide an einem Wintterabend in der ſchönen alten Stadt Nürnberg in einem vertraulichen Stübchen am Ofen ſitzen.