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Man ſchloß die Thüre alsbald wieder, obgleich der Zweck weshalb ſie Anfangs verſperrt worden, erreicht war. Dieſe Vorſicht war ein Glück für den König, denn faſt unmittel⸗ bar darauf drangen viele Freunde und Diener Gewrie's in die Gallerie und begehrten laut nach ihrem Herrn und Ver⸗ wandten. Vergebliche Anſtrengungen wurden gemacht, um die Thüre einzuſtoßen; wo nur eine Spalte ſich zeigte, wur⸗ den Schwerter durchgeſteckt, und einer von den Murray's, der ſich gegen die Scheidewand lehnte, wurde am Bein ver⸗ wundet. Dann hörte man die Stimme Alexander Ruth⸗ vens von Freeland hereinrufen:
„Um Gotteswillen, mein Herr Herzog, ſagt mir die Wahrheit: wie geht es Mylord Gowrie?“
„Er iſt wohl,“ antwortete Lennor in traurigem Tone. „Du aber biſt ein Narr. Geh Deiner Wege: Du wirſt für Deine jetzige Mühe nur wenig Dank einernten.“
Der Tumult auf der Straße wuchs aber noch immer; die Sturmglocke der Stadt ertönte und Jakob empfand ernſtliche Unruhe.
„Eilt hinunter, Mylord von Mar, eilt hinunter!“ be⸗ fahl er;„habt wol Acht auf den Hof und auf die Thore. Jagt des Verräthers Leute hinaus oder erſchlagt ſie und ſtellt eine gute Wache an jedes von den Thoren wie in die Gärten. Der junge Tullibardine iſt in der Stadt mit allen ſeinen Leuten! könntet Ihr ihn nicht auffinden, mein ſchmäch⸗ tiger John Murray?“
„Ich will'’s verſuchen, Eure Majeſtät,“ erwiederte Mur⸗ ray von Arknay, der am Bein verwundet worden;„da iſt


