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nen Schlag zu verſuchen. Cranſton eilte vor, um ihn zu ſtützen und fing ihn in ſeinen Armen auf, worauf der Earl ſachte zu Boden ſank und, einen geliebten Namen undeutlich vor ſich hinmurmelnd, verſchied.
Die Mörder ſchauten eine Weile ſchweigend auf ihr Schlachtopfer; aber es war jetzt nicht die Zeit zu zögernder Unthätigkeit. Sie waren zwar ihrer Vier und im Gallerie⸗ zimmer blieb nur noch ein lebender Gegner übrig; allein auf der Thurmtreppe hörte man viele Perſonen heraufſtei⸗ gen, und Erskine ſtürzte mit gezogenem Schwerte auf Cran⸗ ſton los. Dieſer, wüthend über die ſchändliche Mißhand⸗ lung eines geliebten und verehrten Gebieters, wies den An⸗ griff entſchloſſen zurück, und da er ſelbſt ein guter Fechter war, ſo verwundete er Erskine in Hand und Arm; aber alle Anderen fielen über ihn her und drängten ihn nach dem oberen Theil der Treppe zurück.
Doch Hülfe war nahe, denn drei Edelleute, an ihrer Spitze Hugh Moncrief, welche heute mit dem Earl geſpeist hatten, eilten jetzt durch den Tumult und die vagen unten umlaufenden Gerüchte beunruhigt— leider zu ſpät— zum Beiſtande des edlen Freundes herbei, den ſie für immer ver⸗ loren hatten. Allein ſchlecht vorbereitet für ſo feindliche Begegnung, wurden ſie am Eingange des Zimmers von ih⸗ ren wohlgerüſteten Feinden empfangen und nach kurzem aber ſcharfem Handgemenge ebenſo wie Cranſton in den Schloß⸗ hof getrieben. Hugh Moncrief, Patrick Eviot und Henry Ruthven von Freeland machten ſich Bahn auf die Straße, und fanden dort unter dem Fenſter verſammelt ein Häuflein


