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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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wie Nobert Rateliffe, faſt ebenſo wie er gekleidet, und ich war kaum erſt erwacht. Sein Schwert war in ſeiner Hand, als ich ihn zuerſt ſah, und er ſagte: kommt keine Worte, Sir. Zieht Euer Schwert! Bei meinem Leben! Ihr nehmt es kaltblütig.

In der Stimme lag allerdings etwas was mich frap⸗ pirte, obwohl ich Beider Sprechweiſe nicht genau kannte; aber ſein Schwert war gezogen und auch das meine war hald aus der Scheide. Wir machten zwei bis drei Gänge, und er drang hart auf mich ein, denn ich war meiner Sache nicht ganz ſicher und wollte mich erſt überzeugen. Er trieb mich unter den Bäumen vor auf einen Platz neben dem Waſſer⸗ becken, wo mehr Helle war; dann ſchien er allerdings über⸗ raſcht und kam aus der Parade, während ich ihm eben eine Quart über den Arm verſetzte. Ich dachte nicht, daß ich ihn treffen würde; allein er parirte nicht, und ſo drang ihm die Klinge durch den Leib. Er wurde jedoch in ehrlichem Kampfe getödtet, und wenn es auch aus Mißverſtändniß geſchah, ſo war es doch kein Mord. Der Schurke Roger, Robert Rat⸗ eliffe's Diener, kann Euch mehr davon erzählen, wie ſein feigherziger Gebieter, den Henry Woodhall dazu brachte, ſeinen eigenen Schultern die Laſt abzunehmen.

Doktor Mae Feely ſchüttelte den Kopf.

Welcher Mann Menſchenblut vergießt, deſſen Blut ſoll wieder vergoſſen werden, be⸗ merkte er.Wenn das nicht Mord iſt, Gaunt Stilling, dann möcht' ich wohl wiſſen, was Teufels es ſonſt ſeyn mag.

Sey es was es wolle, erwiederte Gaunt Stil⸗