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Das Schicksal : Erzählung aus bewegten Zeiten / von G. P. R. James
Entstehung
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machen, wenn ich von haarſträubenden Gefahren und wun⸗ derbaren Abenteuern während dieſer Reiſe zu berichten hätte; aber leider gab es nichts der Art zu notiren. Der Wind war durchaus gut, das Waſſer leicht bewegt, aber nicht ſtürmiſch; keine königlichen Schiffe zeigten ſich, um auf das kleine Fahrzeug Jagd zu machen, und bis ſie die franzöſiſche Küſte erreichten, bekamen ſie außer Waſſer und Himmel nichts weiter zu ſehen als einige andere große Fiſcherboote und gegen Tagesanbruch ein Kriegsſchiff, das in weiter Ferne mit vollen Segeln von ihnen wegſteuerte, und ſich mit dem Rumpfe unter dem Horizonte und den Se⸗ geln, die ſich am fernen Himmel ſchwach abzeichneten wie ein Geſpenſt auf den Waſſern ausnahm.

Gegen Ende des Tages erreichten ſie einen kleinen franzöſiſchen Hafen. Es wäre für den Leſer nicht ſonder⸗ lich intereſſant, wenn ich ihm all die unbedeutenden Schwie⸗ rigkeiten, die ſie auf ihrem Wege nach Holland betrafen, und die Art und Weiſe, wie ſie ſie überwanden, erzählen wollte. Es genüge zu wiſſen, daß ſie überwunden wurden, und daß Ralph und ſein Diener etwa vierzehn Tage nach⸗ dem ſie England verlaſſen die Grenze überſchritten. Sie eilten ſo raſch ſie konnten nach Amſterdam, denn im Haag war damals für engliſche Flüchtlinge kein ſicherer Zu⸗ fluchtsort.. 1

Ralph Woodhall hatte ſeine Jugend im Kolleg oder in den Provinzen von England verlebt und fand deshalb nur einen einzigen Bekannten in Amſterdam. Es war ein trockener melancholiſcher junger Mann, der eine Zeit lang