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Sir Theodor Broughton oder der Gifttrank / von G. P. R. James
Entstehung
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Der Andere lachte, und ſie ſchieden.

Nachdem ſich Donovan in den Gaſthof des Städtchens, wo dieſe Scene ſtattfand, verfügt hatte, ſtieg er zu Pferde und ritt in raſchem Schritte davon, ohne ſonderliche Auf⸗ merkſamkeit auf ſein Pferd zu verwenden, da er mit über⸗ wältigenden Gedanken beſchäftigt ſchien, ſo daß ſein Renner mehrere Male ſtolperte und faſt zu Boden fiel. Zwei bis dreimal hörte man ihn auch im Weiterreiten murmeln:

In zwei Monden ach ja, in zwei Monden.

So ritt er über fünfundzwanzig Meilen fort und er⸗ reichte endlich gegen drei Uhr Nachmittags Sir Theodor Broughtons Wohnung, wo er ſein Pferd an einen Diener abgab und ſich erkundigte, ob der junge Baronet zu Hauſe ſey.

Jetzt eben iſt er ausgegangen, Sir, gab der Mann zur Antwort;geſtern aber kam er nach Hauſe, indem er, wie wir alle glaubten, ſehr übel ausſah.

Wirklich! bemerkte Donovan;doch hoffentlich nicht ernſtlich krank?

O nein, Sir; heute iſt er ſchon beſſer, nur verzweifelt wunderlich.

Laßt mir Feuer in meinem kleinen Zimmer anmachen, befahl Donovan, ſich alsbald dorthin verfügend.

Auf dem Tiſche lagen zwei Briefe; Kapitän Donovan nahm den einen, las ihn mit gleichgültiger Miene und warf ihn weg. Der andere, obwohl viel kürzer, ſchien doch weit wichtiger, denn ſein Auge haftete mit Spannung an dem⸗ ſelben, und ſeine Lippe zitterte. Die wenigen Worte, die er enthielt, lauteten folgendermaßen: