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Sir Theodor Broughton oder der Gifttrank / von G. P. R. James
Entstehung
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ſeinem Hauſe unſichtbar geweſen war, obwohl er weder Diener noch Gepäck mit ſich genommen hatte. Bei ſeiner Rückkehr ſchien er krank und abgemattet, und ſchickte nach dem Apotheker der benachbarten Stadt. Noch am ſelben Abend brachte man ihm etwas Medizin, die er aber nicht einnahm, und nachdem er ſich erkundigt, ob Kapitän Dono⸗ van etwas von ſich habe hören oder ſehen laſſen, hatte er etwas mehr Wein als vielleicht gut war, zu ſich genommen und ſich zu Bette begeben.

Fünfundvierzigſtes Kapitel.

In einem kleinen Stübchen, das trotz der geöffneten Fenſter zum Erſticken heiß war, ſaß Kapitän Donovan mit einem ältlichen, und in Anbetracht des vorgerückten Tages höchſt ſonderbar gekleideten Manne; er hätte nämlich einen alten abgetragenen ſehr ſchmutzigen Schlafrock an, das un⸗ gepuderte graue Haar war mit einem unſauberen ſchwarzen Bande nach hinten geknüpft, an den Füßen trug er Schlapp⸗ ſchuhe, und die grauen Strümpfe, die ſeine Beine bedeckten, ſchlotterten in großen Falten unter den ungeknöpften Knie⸗ bändern ſeiner wollenen Hoſen. Seine Augen waren hell und ſcharf; aber ein gewiſſer wilder Blick der Zerſtreuung zeugte kaum von völliger Geiſtesgeſundheit. Das Stüb⸗ chen enthielt faſt kein anderes Geräthe als Bücherbretter, Schmelzöfen, Deſtillirkolben, Retorten und Tigel, und wäh⸗ rend Donovan in einem alten Buche blätterte, war der An⸗