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Margarethe Graham : Roman / von G. P. R. James
Entstehung
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hinab, der auf mehrere Meilen nichts als unregelmäßige Wellenlinien und höchſtens einmal einen Graben oder klei⸗ nen Brunnen aufwies, bis ganz weit hinten blaue Streifen von Wald und Feld ſichtbar wurden, welche denen des Him⸗ mels, auf dem ſie ruhten, keineswegs unähnlich und nur von einer Kirchenſpitze und einem alten einſamen Thurme ſo ſchien es wenigſtens unterbrochen waren. Auf der andern Seite ſtieg das Moor bis zu dem hohen Rande einer Anböhe, welche jede weitere Ausſicht nach jenſeits ab⸗ ſchnitt. Es war ein kalter troſtloſer Ort, rauh und ſchwer⸗ fällig, aber nicht ohne eine gewiſſe Erhabenheit, wie ſie die weite Ausdehnung, die Einſamkeit und die Tiefe der Farbentoͤne wohl verleihen konnte.

Der Leſer mag ſich die Stelle merken, denn wir wer⸗ den ſpäter noch karauf zurückkommen. Für jetzt brauchen wir blos zu erwähnen, daß eben als die Sonne unterging oder wee geſagt noch nicht ganz untergegangen war, zwei Taglöhner an dem Wegweiſer vorüber auf der Straße da⸗ hinwandelten und von der Stadt nach dem Dorfe zu ziehen ſchienen. Noch iſt zu erinnern, daß dieſe beiden Punkte etwa neun Meilen auseinander lagen und daß der Weg⸗ weiſer ſo ziemlich halbwegs dazwiſchen ſtand.

In die gewöhnliche Tracht des Landes gekleidet, mit groben Kitteln auf der Schulter und plumpen Leder⸗ kamaſchen an den Beinen ließ ſich aus dem Aeußeren der bei⸗

den Tagloͤhner nichts Weiteres entnehmen, als daß ſie beide handfeſte Burſche von mittlerem Alter, der eine von vierzig, der andere von zwei bis dreiundvierzig Jahren zu

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