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rinnt, bis zu dem Hafen. In und um die Stadt ſind ſehr viele Tempel, an jedem Ende der Straſſen iſt ein hoͤlzernes Thor, welches Nachts geſchloſſen wird. Fuͤr jede Straſſe, welche ſich ſelten uͤber 30— 40 Klaf⸗ ter erſtreckt, iſt ein Polizei⸗Beamter angeſtellt. In jeder Straſſe iſt ein Haus mit Feuergeraͤthen verſehen, wenige Haͤuſer ſind zwei Stockwerke hoch. Die Stadt wird von vier Buͤrgermeiſtern regiert, welche durch ihre zahlreichen Untergeordneten fuͤr die beſte Ordnung und Sicherheit ſorgen.
Im Jahre 1776 war der 19. Februar jener des neuen Jahres der Japaner; deßwegen mußten alle Rechnungen abgeſchloſſen, und alle Schulden bezahlt werden; der neue Kredit erſtreckte ſich bis zum Juni, in welchem wieder bezahlt wurde. Am Neujahrstag gehen alle Japaner in weiß und blau wuͤrfelichten Klei⸗ dern feſtlich geſchmuͤckt herum, ſich Gluͤck zu wuͤnſchen. Ihr Jahr wird nach dem Laufe des Mondes einge⸗ theilt; daher manches zwoͤlf, manches dreizehn Mona⸗ te hat, und bald im Februar, bald im Maͤrz ſich en⸗ digt. Sie haben keine Wochen, ſondern nur Ruhe⸗ tage am 1. und 15. des Monats. Jeder Tag und jede Nacht wird in zwoͤlf Stunden getheilt; die Stunden werden weder mit einer Uhr, noch mit einem Glaſe abgemeſſen, ſondern mit brennenden Lunden. Die Kinder werden am Schluſſe jedes Jahres ein Jahr aͤlter bezeichnet, ſie moͤgen im Anfange, in der Mit⸗ te, oder am Ende deſſelben geboren ſeyn. Einige
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