Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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lich iſt, das Aufkommen des guten Graſes hindert, und zugleich viele Schlangen und Raubthiere in ſich verbirgt. Ein ſolches muß immer erſt in Brand ge⸗ ſteckt werden, damit das junge Gras aus der Wurzel aufſchießen kann.

Waͤhrend unſerer Wanderung wurden wir faſt taͤglich von fallenden Regenſchauern benaͤßt, mit wel⸗ chen öͤfters auch Gewitter verbunden waren. Da um dieſe Zeit auf dem Kap ſtets helles Wetter iſt, ſo ſcheint es, als hoͤre der Winter in naſſer Jahreszeit nie auf. Der Regen war uns um ſo laͤſtiger, je ſel⸗ tener wir ein Obdach fanden, und je kuͤrzere Zeit die Sonne zwiſchen den Schauern ſchien, um unſere uaſ⸗ ſen Koͤrper zu trocknen. Auch war der Boden beſon⸗ ders auf Anhoͤhen ſo feucht und ſchluͤpfrig, daß die unbeſchlagenen Pferde ſtets ausglitten, und wir oͤfters in Gefahr waren, unſere Arme und Beine zu brechen.

Im Aufange November ſetzten wir uͤber verſchie⸗ dene Fluͤſſe, und durch Waͤlder voll dornigen Geſtraͤu⸗ ches. Wir konnten nicht anders durchkommen, als auf den Steigen der Hottentotten, auf welchen wir aber mehr kriechen als geben, und unſere Pferde hin⸗ ter uns leiten mußten. Schon im erſten Walde hat⸗ ten wir das Ungluͤck, auf einen großen wilden Buͤffel zu ſtoßen, welcher allein auf einer etwas freien Stelle lag. Der voran reitende Gaͤrtner Auge hatte ihn nicht wahrgenommen, als er ſchon mit einem ſchreck⸗ lichen Gebruͤlle ihm entgegen kam. Er ſchwang ſich