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Menſchen angefuͤllt; die Anzahl der Junken, bei wel⸗ chen wir vorbei fuhren, belief ſich wenigſtens auf 4000. Nachts konnten wir wegen der Hitze und der Mus⸗ kiten kaum ſchlafen.
Den 14. Auguſt fuhren wir bei der großen Stadt Cho⸗tung⸗poa oorbeiz ſie liegt ſchoͤn an den Ufern eines Fluſſes, und hat einen großen Umfang. Die Haͤufer ſiud von Ziegelſteinen erbaut, und nicht uͤber ein Stockwerk hoch. Vor jedem Hauſe war eine Mauer aufgefuͤhrt, von welcher herab die Frauensperſonen unſern Zug anſahen. Wir kamen zu einer Abtheilung des Fluſſes, uͤber deſſen eine Seite zwei Bruͤcken mit zwei Bogen geſchlagen waren; ſie waren aus Stein in einer angenehmen Form gebaut. In einer kleinen Entfernung ſahen wir die Druͤmmer einer andern Bruͤcke, welche nur einen Bogen hatte, und aus ge⸗ hauenenen Steinen erbaut war.
Kaum waren wir an das ufer geſtiegen, ſo ſtat⸗ tete der große Mandarin von Tyen⸗ſing mit einer zahlreichen Begleitung dem britiſchen Geſandten einen Beſuch ab. Eine Anzahl Soldaten verkuͤndete auf dem Wege laut die Ankunft des Mandarin, damit der Weg von Voruͤbergehenden rein gehalten werden moͤch⸗ te. Nicht weit von dieſen kamen zwei Maͤnner, wel⸗ che große ſeidene Sonnenſchirme mit einem breiten Vorhauge von Seide trugen, um den Palanquin ge⸗ gen die brennenden Strahlen der Sonne zu ſchuͤtzen. Hierauf folgten Fahnentraͤger und Soldaten; alsdann


