Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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Anderſon, deſſen Beſchreibung vom chineſiſchen Reiche wir jetzt folgen laſſen.

Vom gelben Meere ſegelten wir in die Ja⸗ gangfoe⸗Bai, und waren nur zwei Meilen von den Ufern der Mettow⸗Inſeln entfernt, welche uns noͤrdlich lagen. Wir ſchickten den Lieutenant Campbell in einem Cutter nach Mettow, um Nachricht einzuziehen, ob das Kriegsſchiff Lion bie in den Fluß gehen koͤnnte, oder ob es einen andern, fuͤr ſo große Fahrzeuge ſchiffbaren Fluß an der Kuͤſte gebe, auf welchem es naͤher zur Hauptſtadt ſegeln koͤnnte. Bei der Ruͤckkehr unſerer Leute erhielten wit die angenehmſten Nachrichten von der Gaſtfreiheit der Chineſen zu Mettow, welche ihnen alle Be⸗ guemlichkeiten und Lebensmittel im Ueberfluſſe vert ſchafft hatten. Wegen der vielen Sandbaͤnke nach der

Muͤndung des Fluſſes, und wegen des geringen Waſſer⸗ ſtandes mietheten ſie große Junken von Mettow zur Aufnahme der Geſandtſchaft. Die Anzahl ſolcher iudiſcher Schiffe, welche wir für uns noͤthig hatten, betrug zwanzig Segel, jedes zu hundert Tonen Laſt.

Die Stadt Mettow fanden wir zwar groß, aber keineswegs ſchoͤn oder einfoͤrmig. Sie liegt auf einem moraſtigen Boden, welcher durch den haͤufigen Aus⸗ tritt des Meeres entſteht. Alle Haͤuſer ſind von Schlamm mit Bambo⸗Daͤchern gebaut, ſehr niedrig und ohne Zimmer und gepflaſterten Boden. Die Haͤuſer der Mandarine liegen in einer kleinen Entfernung von