Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1830)
Entstehung
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fuͤr eine Opferlaube gehalten ward. Etwas weiter waren uns zur Linken auf 2 geſonderten Anhoͤhen 2 Kaſtelle, gleichfalls mit Baͤumen umzeben; das aͤu⸗ ßerſte, welches dem Sumpfe am naͤchſten war, wurde von Waſſer umfloſſen, und hatte in ſeiner Naͤhe eine kleine Huͤtte.

Zwei Mandarine(Die Chineſen ſagen Mande⸗ line, weil ſie das R nicht ausſprechen koͤnnen) kamen zu uns an Bord, und begleiteten uns bis Huam⸗ pu, wo wir einen Zoll⸗Aufſeher erhielten, welcher ſo lange wir uns in China aufhielten, bei uns blei⸗ ben mußte. Zu bemerken iſt, daß kein Chineſe an ſeinem Geburtsorte Mandarin werden kann. Deu 24. Auguſt ankerten wir bet dem Loͤwenthurme, welcher der erſte der 3 merkwuͤrdigen Thuͤrme auf dem Wege nach China iſt. Nach einer Reiſe von 5 Mo⸗ naten und 4 Tagen kamen wir von Kadix nach Huam pu(Wampo), dem Ankerplatze aller europaͤ⸗ ſchen Schiffe in dem Strome von Kanton oder Ta⸗ bo. An beiden Seiten des Stromes waren grobe, medrige Reisfelder. Hier lagen bereits 19 europaͤ⸗ ſche Schiffe. Des Nachts harten wir Muſtk, theils von den Inlekten, theils von dem Geraͤuſche auf dem Gun⸗gung in den Sampanen und Baͤng⸗ ſalen. 3

Baͤngſal(engl. Baneſhal) iſt der Ort, al welchem die Europaͤer waͤhrend ihres Aufenthalts in Cbina alles auf dem Schiffe Unnoͤthige bringen. Je⸗