O beeck beſah die Merkwuͤrdigkeiten der Stadt, unterſuchte das Mineral⸗, Pflanzen⸗ und Thierreich der Umgebung, und begab ſich aus gleicher Abſicht nach Puerto de Santa Maria, Puerto Real, Chielana, und Isla. Nach einem Aufenthalte von 10 Wochen in Spanien verließ Osbeck den 20 Maͤrz Kadix mit gutem Winde. Alle ſchoͤnen naturhiſtoriſchen Kenntniſſe, welche es ſowohl hier, als im Verlaufe ſeiner Reiſe entwickelte, koͤnnen wir in dieſem Berichte nicht mittheilen, indem es nicht unſere Abſicht iſt, ein botaniſches oder mineralogiſches Handbuch zu liefern, und auch, weil dieſe Mitthei⸗ lungen nur die wenigſten Leſer anſprechen koͤnnten.
Den 26. Maͤrz erſchien den Reiſenden die Inſel Teneriffa von der Meeres⸗Seite ſehr unfrucht⸗ bar. Der Pieo de Teneriffa, welcher unter 280 42 noͤrdl. Breite und 34 45 Laͤunge von Upſala weſtlich liegt, wird zu den hoͤchſten Bergen der Welt gezaͤhlt. Am 30. Maͤrz 18⁰ 34“ noͤrdl. Breite ſegelte eine Menge Baſanties mit ihren bogenfoͤrmigen ausgeſpannten Haͤuten bei dem Schiffe vorbei, ſchlu⸗ gen aber bisweilen um, und tauchten die Segel ein. Einige dieſer Thierchen zu erhalten war ich nicht im Stande. In großer Entfernung glichen ſie großen Fiſch⸗Blaſen mit kleinen Segeln, von welchen ſie
en Namen erhalten zu haben ſcheinen. Wir ſahen fliegende Fiſche, Seekatzen, Boniten, Schildkroͤten. Den 1. April 3⁰ 47 noͤrdl. Breite fingen wir einen


