Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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der weſtlichen Graͤnze des Algieriſchen Gebiets; an⸗ dere aber behaupteten, daß es auf die Hauptſtadt ge⸗ muͤnzt ſey. Ein Mahonneſer ſchickte ſein Schiff einzig und allein her, um den Dey hievon zu benachrichti⸗ gen, und erbot ſich aus Freundſchaft fuͤr die Regie⸗ rung, oder vielmehr aus Liebe zum Gewinn, daſſelbe auf Kundſchaft auszuſenden. Der Dey ſchickte es nach Gibraltar in dieſer Abſicht. Gleichfalls ließ er alle Kaſtelle beſichtigen, und in wehrhaften Stand ſetzen, und befahl den Beys, in den Provinzen ihre Heere zu ſammeln, und ſich Algier zu naͤhern. In der Mitte des Junius kam obbeſagtes Schiff von Gibraltar zu⸗ ruck, und ſeine Nachrichten lauteten, wie alle vorie gen. Um eben dieſelbe Zeit langten die Beys von Titterie und Konſtantine in hieſiger Nachbarſchaft mit iyren Heeren an. Jener machte etwan eine Tagereiſe, und dieſer ungefaͤhr ſechs Stunden von Algier Halt. Der Bey von Maskara, hieß es, wuͤrde in ſeiner Provinz bleiben, gegen Arſev zu ſeine Mannſchaft zu- ſammenziehen, und blos einen Kalifen mit einem Corps Reiterei nach Algier ſchicken. Um eben dieſe Zeit ſandte auch der Kaiſer von Marokko einen Cou⸗ rier mit einem Briefe an den Dey, des Inhalts, er wiſſe gewiß, daß die Spanier gegen Arſev ſowohl als Algier ſich ruͤſteten, und wolle ihm alſo freundſchaft⸗ lich rathen, ſich in gute Verfaſſung zu ſetzen. Der Dey zerriß den Brief in Gegenwart des Boten, und antwortete: Geh hin, ſag deinem Herrn, wie viel ich