Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Kaufmann, welchen man an einer ſauberen Haik, einem ſchoͤnen Kaftan, und einem breiten ſeidenen Hazem erkennt.

Ein Soldat iſt wie der andere gekleidet; er hat aber gerne eine Buͤchſe in der Hand, ein Naſentuch um die Muͤtze, einen Strohhut auf dem Ruͤcken, ei⸗ nen Modhemma uͤber der Haik, ſeinen Skin au der Seite und Mohemez an den Fuͤßen. Der Sat⸗ tel hat vorn und hinten große Erhoͤhungen, die Steig⸗ biegel ſind kurz und man ſitzet an dem Sattel weit hinten. Der ganze Sattel iſt mit rothem Tuche uͤber⸗ zogen; unter demſelben liegt noch ein kleiner Quer⸗ ſack mit einigen Franzen; der Stirnriemen an dem Zaume heißt Tiſikert, und der Halsſchmuck Hers; von dem Schweife ſind alle Haare abgeſchnitten, und unter dem Hufeiſen befinden ſich keine Hacken.

Ein Kaperkapitain hat einen Sched von rother oder anderer Farbe, einen mit Gold bordirten Kaftan, welcher nach tuͤrkiſcher Art nur bis an den Guͤrtel reicht, große rothe oder blaue Beinkleider von Tuch, eine große Hazam, in welcher ein großes Meſſer ſitzt; außer dem noch einen uͤber der einen Schulter haͤn⸗ genden Chenſgher, und uͤber der anderen ein Regen⸗ tuch, in welches er bisweilen den Kopf wickelt. Die Matroſen haben faſt dieſelbe Kleidung, nur von einem geringen Werthe.

Ein Scherif traͤgt brandgelbe Pantoffeln, und