Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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Die Beſchwerlichkeiten, welchen die Reiſenden in dieſen Laͤndern oͤfters ausgeſetzt ſind, geben Veranlaſ⸗ ſung zu einigen Bemerkungen. Unter Weges findet man keine Wirthshaͤuſer, und ſelten Doͤrfer oder Staͤdte. Der Reiſende muß daher alles bei ſich haben, was zur Erhaltung ſeines Lebens dient. Wenn der Koͤnig keine Bedeckung ſchickt, ſo muß man Mauren nehmen, ſowohl wegen der Sicherheit, als auch der benoͤthigten Dienſte, im Falle ein Sonntag fallen ſoll⸗ te, an welchem die Juden, als gewoͤhnliche Koͤche und Bedienten, nicht arbeiten koͤnnen. Auch kann man nicht der Juden entbehren, weil die Manren keinen Chriſten tragen. Zum Reiſen bedient man ſich der Pferde und Mauleſel; von Morgens ſechs bis Abends ſechs Uhr reist man gewoͤhnlich ſechs daͤniſche Meilen. Man kann gewoͤhnlich ſein Gebaͤck fortgehen laſſen, und ſich ſelbſt ein oder zweimal eine halbe Stunde aufhalten. Kommt man an ein Dorf von Zelten, wo man zu bleiben gedenkt, ſo muß man eine Wache von dem Schech verlangen, welcher dann 3 4 Araber ſchickt. Jeder derſelben erhaͤlt eine halbe Dueate. Die Zehrung der Leute, und die Gerſte fuͤr die Pferde muß der Reiſende zahlen; ja es muͤſſen ſogar die Geſchenke, welche ein oder der andere Araber machen moͤchte, mit ein wenig mehr, als ſie werth ſind, bezahlt werden. Ein Reiſender wird ſich bei nachſtehendem Wegzeiger to wohl befinden, als ich mich befunden habe.