Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1830)
Entstehung
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rothen Meeres erobert hatten, und die Adelenſer kraͤftig durch ſie unterfluͤtzt wurden; als David un⸗ eingedenk ſeines vorigen Ruhmes, ſtatt die Beſchwer⸗ den des Krieges muthig zu tragen, einer behaglichen Traͤgheit und Weichlichkeit ſich hingab; als er, ſtatt

im offenen Felde mit den Feinden des Vaterlandes, ſich Ueber zu Hauſe mit ſeinen Kebsweibern herum⸗ tummelte: da brach Verderben uͤber Habeſſinien her⸗ ein. Den Schimpf der vorigen Niederlagen zu raͤchen, drang der Koͤnig von Adel, Ahmed, gewoͤhnlich Graine genaunt, in Habeſſinien ein, und eroberts 1526 Fatagar. In den pvei erſten Jahren kaͤmpfte man zwar mit abwechſelndem Gluͤcke; aber in den

folgenden 12 Jahren bis 4540 traf die Habeſſtnier

Schlag auf Schlag. David hatte wahrend dieſer Zeit ſeine beſten Laͤnder verloren, ſein zweiter Sohn Menas war gefangen, und er ſelbſt lebte auf dem Felſen Damus ein jaͤmmerliches Leben. Verzweiflung ergriff die Habeſſinier: denn um das Vaterland ſchien es geſchehen, da die Adelenſer nun vollends auch durch tuͤrkiſche Musquetiers unterſtuͤtzt wurden, da die in Habeſſinien lebenden Muhamedaner ihren Glaubens⸗ Genoſſen allen moͤglichen Vorſchub leiſteten, da viele Habeſſinier, an der Rettung des Vaterlandes verzwei⸗ felnd, den Koͤnig verließen. Der Untergang des Ha⸗ beſſiniſchen Reiches ſchien nahe— da rief der Koͤnig den Beherrſcher Portugals um Huͤlfe an, und ſiehe 15431 kamen wirklich unter der Anfuͤhrung des Chri⸗