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Tredda⸗Gabbez; auf, welche alle Nachkommen des Salomonaͤtſchen Geſchlechtes aus dem Wegs räumte, bis auf einen Juͤngling, der ſich unter den Schutz der Großen von Sheiwa fluͤchtete, die dem rechtmaͤßigen Koͤngs⸗Stamme zugethan blieben.
Tellez iſt auf die ſaͤmmtlichen Zagaͤer nicht gut zu ſprechen, wiewohl unter ihnen einige große und merkwuͤrdige Fuͤrſten waren, als: Degna Mi⸗ chael, Newaja Chriſtos, deſſen koͤnigliche Frei⸗ gebigkeit beſungen wird. Ganz vorzuͤglich aber zeich⸗ nete ſich aus Lalibalg deſſen kuͤnftige Groͤße ſchon ein Bienenſchwarm, der ſich auf ihn als Kind, ohn⸗ ihm zu ſchaden, geſetzt hatte, vorgedeutet wurde. Großen Ruhm erwarb er ſich durch die herrlichen Tempel, die er durch Aegyptiſche Kuͤnſtler errichten ließ, und zwar, was bis jetzt in Habeſſinien unerhoͤrt war, aus bloßen Felſen und Saͤulen, ohne des Kalkes oder einer andern bindenden Materie ſich zu bedienen. Dieſer Fuͤrſt regierte gleich ſeinem Sohne Imra 40 Jahre. Der letzte, ebenfalls nicht underuͤhmte Koͤnig dieſes Stammes war Nagacueto⸗Lgaabus.
VI. Wiedererbebung der Salomonaͤer auf den Thron.
Nach dem Ausſterben der Zagaͤiden um das Jahr 1300 verhalfen die Großen von Shewa dem Aicuna⸗Am lae, einem Prinzen des Salomoniſchen
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