thiopiens durch die Jeſuiten⸗Provinziale, Alm eyda und Tellez, wurden von ſpaͤteren Gelehrten ſehr zenutzt.— Die Geſchichte Ae thiopiens, welche der teutſche Orientaliſt Job ſt Ludolpb oder Leut⸗ Holf aus den beſten Quellen verfaßte, wurde in das Engliſche, Ruſſiſche und Franzoͤſiſche uͤberfetzt, und wird in den ſpaͤteſten Zeiten noch als die beſte Quelle zur Kenntniß des Landes und Volkes dienen.— In deſſen Fußſtapfen trat der beruͤhmte Englaͤnder Ged⸗ des.— Der franzoͤſiſche Arft, K. J. Poncet, hat ſich durch ſeinen Bericht von der Reiſe durch Aethio⸗ pien 1698— 1100 den Nuf der Wahrhaftigkeit errungen, obgleich er den Jeſuiten ſehr ſchmeichelte. Der ſpa⸗ niſche Minorit Franz de St. Jean de Porto benunte ſeine vieljaͤhrige Miſſion in Aethiopien zur genauen Beſchreibung der Sitten und Gebraͤuche, welche der Arzt Guidotti in das Italiſche uͤberſetzte, und zu Florenz 1775. 8. herausgab.— Er wurde durch den Englaͤnder Jak. Bruce, welcher vom J. 41768 ſich dort aufhielt, ſehr uͤbertroffen, deſſen Beſchreibung durch Volkmann, Blumenbach, Cuhn, Gme⸗ lin, Ehrmann verteutſcht wurde— Dazu gehoͤren noch Salt's, Waddington's und Hanbury s ꝛc. neueſte Reiſen. 1. 4
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