Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1830)
Entstehung
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habe ſich gegen ungerechte Angriffe vertheidigt, und dadurch alle Unterdruͤckte zu Freunden gewonnen. Er habe den Einwohnern die Haͤlfte der Abgaben nachge⸗ laſſen, weßwegen ſie ihn fuͤr einen beſſern Herrn hal⸗ ten. Er beſchuͤtze ſeine Freunde, und ließe ſeine Feinde erwuͤrgen, ſobald ſie verdaͤchtig ſind. Er ſey im hoͤchſten Alter von Freunden geliebt, von Feinden gefuͤrchtet; er habe dem Sultan nie ein Leidweſen zugefuͤgt, und habe auch nie etwas von ihm zu fuͤrch⸗ ten. Denn er habe immer jene, welche in ſeinem vor⸗ geblichen Namen ihm den Kopf abſchlagen wollten, von der Grenze abgehalten. Er wuͤnſchte nur, daß ſein Sohn ſeine Macht bis auf dieſes Kind fortpflan⸗ zen moͤge.

Er verſprach mir bei dem Abſchiede einen Mann als ſicheren Begleiter. Kaum war ich eine Stunde in die Karwanſerai zuruͤck gekommen, ſendete mir Haſſan unter beſonderer Feierlichkeit ein ſchoͤnes iſabell⸗farbiges Pferd, welches Geſchenk in den Augen der Moslims zur großen Ehre und Hochachtung ge⸗ reicht. Die uͤbrige Zeit des Tages benutzte ich zu Er⸗ kundigungen uͤber die Landſchaft, welche der Dol⸗ metſcher gerne ertheilte. Er ließ ſich bewegen, mich nach Mylaſa zu begleiten, indem Haſſan ſeiner nicht mehr bedurfte. In dieſem Augenblicke wurde ihm gemeldet, daß einer ſeiner Kranken, welchen er mit Rhabarbar behandelte, zunehmenden Schmerzen an den Nieren habe. Er bekannte offen, daß ſeine