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Art bedeckt ſind. Ebenſo ſind auch die Seitenwaͤnde verziert, und mit ganz dicken Maßen dieſer Materie uͤber'ogen. An manchen Orten derſelben ſtehen aber kryſtallene Platten ſo weit von derſelben ab, daß ſie das Anſehen von Vorhaͤngen haben, und einen herr⸗ lichen, alles bisher Geſehene uͤbertreffenden Anblick gewaͤhren. Dieſe Vorhaͤnge von der hellſten, reinſten und durchſichtigſten Materie haben 10— 12 Fuß in der Breite, und oft 20 und mehrere in der Hoͤhe; ſie ſpringen aus einem Theile der Beugung eines Bo⸗ gens, und haͤngen bis auf den Boden herab. Gewoͤhn⸗ lich legen ſie ſich mit einem Ende an eine Ecke der Wand, und mit dem andern ziemlich weit davon an die andere Ecke, und bilden ſo hinter ſich uͤberaus ſchoͤne, kleine Kabinette. Ihr natuͤrliches, wellenfoͤr⸗ miges Anſehen traͤgt viel zu ihrer Schoͤnheit bei. Nahe bei dem Mittelpunkte der Gkotte ſteht vor
einer Felſenwand ein niedriges Geſtraͤuch, in deſſen Mitte eine 4 Fuß hobe, oben flache und ihrer Laͤnge nach gereifte Pyramide ſich befindet. Von der Decke herab haͤngen die herrlichſten Blumengewinde, und ihr Fuß⸗Geſtell iſt auf das praͤchtigſte mit Blumen ver⸗ ziert. Hinter derſelben iſt eines von den natuͤrlichen Kabinetten, welches von der offenen Hoͤhle durch einen glaͤnzenden, durchſichtigen Vorwand voll der ſchönſten Bild ungen abgeſondert iſt. Dieſe Pyramide fuͤhrt den Namen des Altars; an ihrem Fußgeſtelle lieſt man die Inſchrift: Hic Ipse Christus Adfuit Ejus Na-


