Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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benbuͤrgiſchen Adelichen, welche eine Reiter⸗Schaar bilden.

In Schutz genommene Religionen Siebenbuͤrgens ſind: 4) die roͤmiſch⸗katholiſche, 2) die refor⸗ mirte, 3) die lutheriſche, 4) die unitariſche oder antitrinitariſche. Der roͤmiſch⸗katholi⸗ ſchen Religion haͤngen Ungarn in Siebenbuͤrgen, Sikuler und wenige Sachſen an. Der biſchoͤfliche Sitz fuͤr dieſe iſt zu Weiſſenburg; man zaͤhlt 17 Archidiakonate, und 148 Pfarreien in dieſen, und 7 religioſe Orden.

Die reformirte Religion verbreitete in der Mitte des XVI. Jahrhunderts in Siebenbuͤrgen ihren Samen unter Ungarn und Sikulern. Die Reformir⸗ ten haben 14 Diozeſen, 2 Kapitel, und in dieſen faſt 500 Pfarrkirchen.

Die lutheriſche Religion gewann an den Sachſen und ſehr wenigen Ungarn um das J. 1524 Anhaͤnger; die lutheriſche Gemeinde zaͤhlt 15 Kapitel.

Die unitariſche oder ſocinianiſche Reli⸗ gion nahmen im J. 1574 eine bedeutende Anzahl Un⸗ garn und Sikuler an. Die unitariſche Kirche ſteht unter einem Superintendenten zu Klauſenburg, und hat 8 Dioͤzeſen.

Die griechiſche und juͤdiſche Religion wird in Siebenbuͤrgen geduldet; erſterer haͤngen Grie⸗ chen und Wallachen an, welche in unirte und Schis⸗