269 bener Art; die richterlichen Angelegenheit’n nach dem Geſetze. 4
6) Der Magiſtrat der Stuͤhle und Bezirke der Sachſen, der freien koͤniglichen und der andern Staͤdte hat, wie die fortlaufenden Tafeln, die Verwaltung ſeines Bezirkes zu beſorgen.
1) Die Richter und Geſchwornen der Doͤrfer. Jedes Dorf hat einen eigenen Richter, wel⸗ chem von der Gemeinde erwaͤhlte Geſchworne zur Seite ſtehen. Dieſe beſorgen die Geſchaͤfte von gerin⸗ gerer Bedeutung.
Die Juſtiz wird in dieſem Großfuͤrſtenthume durch die erſte und zweite Inſtanz beſorgt. Die be⸗ ruͤhmte koͤnigliche Gerichtstafel in der freien koͤniglichen Stadt Maros⸗Vaſarhely, gegruͤndet im Jahre 1754, iſt das Tribunal der ganzen Provinz, und ſchlich⸗ tet bloß Rechtsſtreitigkeiten; ihre Ausſpruͤche werden mit dem Namen und Siegel des Koͤnigs bezeichnet; an dieſe ſchließt ſich das Produktions⸗Gericht, und die Gerichtsbarkeit des Adels.
Die Verwaltung wird von dem koͤniglichen Schatz⸗ kammer⸗Amte beſorgt, welches nach ſeinen verſchiede⸗ nen Verzweigungen verſchiedene Untergerichte hat. Das Kriegsweſen begreift Land⸗(Feld) und Graͤnz⸗Soldaten in ſich; letztere ſcheinen mit den vom K. Alexander. in Rußland angelegten Militaͤr⸗Kolonien einerlei Verfaſſung zu haben. Die Land⸗Soldaten werden in Staͤdten, Doͤrfern der Be⸗


